Tipp des Monats

Tipp des Monats Oktober 21: Emmi & Einschwein - Lesen macht lustig

{#Einschwein}

In Wichtelstadt bekommt jedes Kind zum 10. Geburtstag ein Fabelwesen. Als Emmis Fabeltag vor der Tür steht, ist sie sich ganz sicher: Sie wird ein Einhorn bekommen. Ein Einhorn, das ihr dabei helfen wird, endlich Freunde in ihrer Schule zu finden. 

Aber was kommt durch den Zaubernebel? Ein Einschwein! Emmi kann sich kein Fabelwesen denken, das unmagischer ist als dieser kleine, rosa Klops. Aber da ahnt Emmi noch nicht, dass Einschwein einfach einmalig ist!

Einschwein fällt das Lesen noch ziemlich schwer. Und zum Üben hat es auch keine Lust. Stattdessen zaubert das Schwein immerzu ABC-Kekse. Doch als Emmi und Einschwein die Bücher, die Papa in der Bücherei ausgeliehen hat, zurückbringen wollen, treffen sie dort auf viele buchbegeisterte Fabelwesen. Wäre doch gelacht, wenn Einschwein am Ende nicht doch noch die Freude am Lesen entdecken würde!

Das Thema "Schwierigkeiten beim Lesen lernen" ist hier sehr gut umgesetzt. In jedem Kapitel gibt es farbigen Kästen mit Fragen und Anregungen rund um das Thema „Lesen“, wie zum Beispiel „Wie viele Buchstaben hat dein Name?“, „Warst du schon mal in einer Bibliothek?“,  „Hast du jemanden, dem du vorlesen kannst?“ oder „Liest du Comics?“. Immer wieder wird den Kindern liebevoll vermittelt, dass Lesen Spaß macht, und dass es dabei egal ist, ob man Bücher oder Comics liest.

Das Buch ist sowohl für künftige wie auch frisch gebackene Schulkinder eine süße Lese- oder Geschenkidee. Hier bekommt man eine spannende, lustige und fantasievolle Geschichte und eine Motivation zum Lesen lernen mit sympathischen Charakteren und wunderschönen farbenfrohen Illustrationen. Fragen und Aufgabe in der Geschichte regen zum Rätseln, Erzählen oder Mitmachen an.

Zu finden ist das Buch im Erdgeschoss, in der Kinderbibliothek unter Erstes Lesealter 6-9 Jahre


Tipp des Monats September 21: Die drei magischen Worte

{#Die drei magischen Worte} Die drei magischen Worte - Buddhistische Weisheitsgeschichten die das Leben wandeln können

  Mit einem Vorwort von der Katze des Dalai Lama

  Von David Michie

 

 Der Alltag hat uns fest im Griff.

 Wir sind nicht immer zufrieden damit.

 Aber, irgendwie läuft es schon.

 Auch wenn man sich manchmal wie ein Roboter vorkommt.

 

 Und du fragst dich manchmal, was das alles eigentlich soll?

 

 Wie wäre es mal mit inne halten?

 … Und dieses Buch lesen?

 … Und ein bisschen über das Leben sinnieren.

 

Auf leisen Pfoten sozusagen.

In kleine Alltagsgeschichten verpackt.

Geschichten, die kurzweilig zu lesen sind.

Geschichten, die erst auf den „zweiten Blick“ tiefer gehen.

Geschichten, die vielleicht etwas bewirken.

 

Und wenn nicht, dann sind es auf jeden Fall nette Geschichten.

 

 

zu finden unter 

Religion / Buddhismus

im 2. Obergeschoss (Galerie)

 


Tipp des Monats August 21: Helden

 „Helden“ von Stephen Fry

Wenn Zeus am Frühstückstisch den Blick beschämt nach unten hält, weiß seine Göttergattin Hera sofort, was die Stunde geschlagen hat. Zeus hat mal wieder mit einer hübschen jungen Griechin einen Halbgott in die Welt gesetzt…

Genau diesen Halbgöttern und weiteren heroischen Figuren der griechischen Sagenwelt widmet sich Stephen Fry in „Helden“. Er hat sich vorgenommen, die alten Sagen um Herakles, Ödipus und Co. neu zu erzählen. Dabei wird nicht am britischen Humor gespart, manche Szenen könnten direkt aus einem Monty Python-Sketch genommen sein. Beim Lesen spürt man trotzdem die Bewunderung und Wertschätzung, die der Autor für die Sagen empfindet. Dadurch entsteht eine angenehme Balance zwischen Spaß und Originaltreue.

Über den Autor: Stephen Fry ist mit seinen vielfältigen Tätigkeiten als Schriftsteller, Schauspieler, Journalist, Komiker, Regisseur und Fernsehmoderator beinahe genauso umtriebig wie die Helden in diesem Buch. Wer schon mal die Harry-Potter-Hörbücher auf Englisch gehört hat, kennt sogar seine Stimme.

„Helden“ eignet sich sowohl für Neulinge in der Sagenwelt, aber auch für diejenigen, die die altbekannten Geschichten in neuem Licht sehen möchten. Zu finden bei den Romanen im 1. Obergeschoss, im Bereich der Sagen und Märchen.


Tipp des Monats: Juli 21 Balan Wonderworld

Balan Wonderworld für die Switch

Cartridge eingesteckt und schon geht der Spaß los! (Ok, nachdem das obligatorische Update heruntergeladen wurde…)

Aber schon findet man im sich in der Story des Protagonisten, dessen Aussehen man selbst wählen kann, und im Theater von Balan wieder. Bevor man sich versieht ist man bereits im ersten Level. Nach und nach schaltet man weitere Kostüme frei mit denen man verschieden Fähigkeiten hat. Z.B. mit dem Tornadowolf-Kostüm könnt ihr in einem Wirbelsprung Steine zerstören oder im Jumping-Jack-Kostüm weiter springen. Die einzelnen Level lassen sich gut erkunden - auf der Suche nach den goldenen Balan-Statuen. Auch lädt Balan immer wieder zu Balan-Kabbeleien ein, in denen die Reaktionsschnelligkeit gefragt ist. Am Ende jedes Levels wartet natürlich auch ein Endboss auf die Spielerin oder den Spieler, den man mit den Fähigkeiten der verschiedenen Kostüme besiegen muss.

Das Action- Jump´n´Run-spiel von Square Enix erinnert in vielen Spielaspekten an einige Super Mario-Spiele. Aber anstatt den Klempner durch die Gegend zu schicken, erlebt man eine bunte, abenteuerreichere Reise mit seiner eigenen Titelfigur. Das Spiel macht Spaß und ist ein lustiger Zeitvertreib.

 

Zu finden im 1. Obergeschoss in der Spielebox in der Jugendbibliothek bei den Switchspielen ab 6.


Tipp des Monats Juni 21: Roboter träumen nicht

Bacon, Lee:

„Roboter träumen nicht.“ 9783743208582

Die Menschen hatten sehr viel Zeit in Anspruch genommen, um Roboter zu Schaffen. Und XR_935 ist eins davon.

Auch andere Roboter kommen in diesem Buch vor.

Denn sie haben festgestellt, dass die Welt ohne Menschen eine viel  bessere ist. Sie weckten Hoffnungen, entwickelten Sprachen, entdeckten viele neue Welten und sie  erschufen die Roboter.

Sie haben im Laufe der Zeit aber viele Wege geschaffen, die nicht die Richtigen waren. Denn die Menschen gerieten auf Abwege. Aus ihren guten Ideen wurden schlechte. Ihre Fehler vervielfältigten sich.

Unentwegt führten sie Kriege gegeneinander und waren im sinnlosen Streit.

Sie ließen den Robotern keine Wahl…

Und irgendwann waren die Menschen ausgestorben und die Roboter blieben allein auf der Erde. Bis eines Tages Emma auftauchte, ein Mädchen, das ein Mensch und kein Roboter war.

Die Roboter beschlossen, Emma auszulöschen, denn die Menschen waren eine Gefahr für die Erde.

Aber Emma brauchte Hilfe und die Roboter mussten handeln!

Ein einfühlsamer Roman, bestehend aus Witz und Erfindergeist.

Liebevoll gestaltete Geschichte, ausgezeichnet zu empfehlen nicht nur Kindern ab Zehn Jahren, sondern auch den Erwachsenen.

Viel Spaß!


Tipp des Monats Mai 21: Belgariad Saga (Onleihe)